Satzung des Skiclub Wiebelskirchen e. V.


§ 1   Name und Gründungstag

Der Club führt den Name „Ski-Club Wiebelskirchen e.V.“ mit Sitz in Neunkirchen-Wiebelskirchen und ist in das Vereinsregister eingetragen. Er ist Mitglied des Landessportverbandes für das Saarland.
Als Gründungstag gilt der 02. Februar 1953

§ 2   Zweck und Ziel

Zweck des Clubs ist die Pflege des Skisports, insbesondere des Wanderns und Bergsteigens und die Förderung des Zusammenhaltes der Mitglieder durch Veranstaltungen sportlicher und kultureller Art. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Simne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung und dient weder politischen noch konfessionellen Zielen. Der Club ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Clubs dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden.
Eine besondere Aufgabe sieht der Club in der Heranführung jugendlicher Mitglieder zu den vorgenannten Sportarten und in ihrer Betreuung bei sportlichen Veranstaltungen, in Lehrgängen, Ski-, Berg- und Wanderanlagen.
Der Club ist politisch und religiös neutral.

§ 3   Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr läuft vom 01.April bis zum 31.März des darauffolgenden Jahres.

§4   Aufnahme von Mitgliedern

Die Aufnahme eines Mitgliedes ist schriftlich beim Club zu beantragen unter Beibringung der Empfehlung zweier Mitglieder (Patenschaft). Jedes Aufnahmegesuch ist beim Vorstand anzuzeigen. Noch nicht volljährige Personen bedürfen der schriftlichen Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters.
Die Aufnahme geschieht durch Vorstandbeschluß. Bei Ablehnung kann sich der Bewerber an die Mitgliederversammlung wenden. Die Mitgliederversammlung entscheidet durch geheime Abstimmung. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Club zur Angabe von Gründen nicht verpflichtet.
Durch Eintritt verzichtet das Mitglied auf Anrufung der ordentlichen Gerichte gegen Beschlüsse des Vorstandes oder des Clubs.

§ 5   Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft zum Club erlischt durch
a.) freiwilligen Austritt,
b.) Ausschluss,
c.) Tod.

zu a) Die Austrittserklärung ist dem Vorstand schriftlich mtzuteilen. Sie wird drei Monate nach Zugang rechtswirksam.
zu b) Den Ausschluß kann die Mitgliederversammlung beschließen wenn:
1. ein Mitglied mit der Erfüllung seiner Verpflichtungen im Rückstand ist oder 2. sich unehrenhafter Handlungen schuldig macht oder
3. das Ansehen des Clubs schädigt oder sich bei sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen den Anordnungen der verantwortlichen Leiter nicht fügt oder
4. aus sonstigen besonderen Gründen.

Dem Auszuschließenden ist vorher Gelegenheit zur Rechtfertigung vor der Mitgliederversammlung oder zum freiwilligen Austritt zu geben. Mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft endet jeder Anspruch an das Vermögen des Clubs.

§ 6   Stimmrecht

Jedes Mitglied, das das 18. Lebensjahr erreicht hat, ist stimmberechtigt.

§ 7   Pflichten der Mitglieder

Die Mitgliedschaft verpflichtet die Mitglieder zur Zahlung eines Eintrittsgeldes und der Club-, Verband- und anderer Beiträge, die in der Mitgliederversammlung festgelegt werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Clubs. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 8   Vorstand und erweiterter Vorstand

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der erste Vorsitzende.
Die Vertretung des Ski-Clubs hat er entsprechend den Beschlüssen der Generalversammlung, der Mitgliederversammlung oder des erweiterten Vorstandes durchzuführen.

Der erweiterte Vorstand besteht aus:

1. dem ersten Vorsitzenden
2. dem zweiten Vorsitzenden
3. dem Kassierer
4. dem ersten Schriftführer
5. dem Jugendwart
6. dem Sportwart alpin
7. dem Sportwart nordisch
8. dem Sportwart Bergsteigen
9. dem Hüttenwart
10. dem zweiten Schriftführer
11. dem zweiten Kassierer
12. dem Leiter der Baukommission
13. dem Lehrwart
14. dem Wanderwart
15. dem Gerätewart

Durch Beschluß der Generalversammlung können weitere Funktionäre als Mitglieder des erweiterten Vorstandes bestimmt werden.
Der Vorstand und der erweiterte Vorstand wird von der Generalversammlung durch einfache Stimmenmehrheit in folgender Gruppierung jeweils für 2 Jahre gewählt:

im ersten  Jahr :  1.Vorsitzender, 2.Schriftführer, 1.Kassierer, Wanderwart, Jugendwart, Leiter der Baukommission, Fahrtenwart.
im zweiten Jahr: 2.Vorsitzender, 1.Schriftführer, 2.Kassierer, Sportwart alpin, Lehrwart, Hüttenwart, Gerätewart.

§ 9 Obliegenheiten des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes

Der erste Vorsitzende als Vorstand im Sinne des § 26 BGB vertritt den Club gerichtlich und außergerichtlich, meldet den Club zur Eintragung sowie Vorstands- und Satzungsänderungen an.
In seinem Behinderungsfall führt ein Mitglied des erweiterten Vorstandes die Vertretung jeweils in der im § 6 angegebenen Reihenfolge. Der erweiterte Vorstand besorgt- außer der dem Vorstand obliegenden Vertretung des CLubs- alle anderen Angelegenheiten des Clubs, insbesondere solche verwaltungstechnischer und finanzieller Art.
Über die Angelegenheiten des Clubs, soweit dies nicht Aufgabe der Mitgliederversammlung ist, beschließt der erweiterte Vorsand mit einfacher Mehrheit. Er bestimmt damit Art und Inhalt der Willenserkärungen, die der erste Vorsitzende als Vorstand für den Verein abzugeben hat.
Beschlüsse sind gültig, wenn mindestens fünf Mitglieder des erweiterten Vorstandes in der Sitzung anwesend waren. Für die Gültigkeit der zu fassenden Beschlüsse ist nicht Voraussetzung, daß der Gegenstand in der Einladung zur Sitzung bezeichnet war. Der erweiterte Vorstand erstattet der Mitgliederversammlung durch den ersten Vorsitzenden oder dessen Vertreter Bericht über die gefassten Beschlüsse. Beschlüsse von weittragender Bedeutung hat er der Genaralversammlung zu überlassen, soweit dies zeitlich möglich ist.

§ 10   Sonderausschlüsse und Sondergemeinschaften

Innerhalb des Clubs können für Sonderaufgaben Sonderausschüsse bzw. Sondergemeinschaften gegründet werden. Soweit die Mitglieder dieser Interessengemeinschaften besondere wirtschaftliche Leistungen erbringen, die über die Leistungen der übrigen Mitglieder hinausgehen, stehen ihnen angemessene Vergünstigungen zu.
Die Vorsitzenden der Sonderausschüsse nehmen stimmberechtigt an den Sitzungen des erweiterten Vorstandes teil.
Zur Prüfung der Clubkasse sind von der Generalversammlung zwei nicht dem erweiterten Vorstand angehörende Mitglieder zu wählen, die bis zur nächsten Generalversammlung einen Kassenbericht zu geben und ordnungsgemäße Kassenführung durch Unterschrift im Kassenbuch zu bestätigen haben.

§ 11 Clubversammlungen

Die ordentliche Generalversammlung tagt alljährlich spätestens 4 Monate nach Schluß des Geschäftsjahres. Die Tagesordnung derselben soll enthalten:

1. Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr durch den 1.Vorsitzenden,
2. Rechnungslegung und Entlastung des Kassierers
3. Entlastung des alten Vorstandes und Neuwahl der zur Wahl anstehenden Vorstandsmitglieder.

Zur Beschlußfähigkeit der Generalversammlung ist die Anwesenheit von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Ist die Generalversammlung beschlußunfähig, weil weniger als ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder erschienen sind, so ist die Versammlung wegen Beschlußunfähigkeit zu schließen. Der Vorstand kann sofort mündlich eine neue, außerordentliche Generalversammlung eröffnen, wobei diese Generalversammlung ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig ist, sofern in der Einladung ausdrücklich darauf hingewiesen wurde.
Außer der ordentlichen Generalversammlung beruft der Vorstand nach Bedarf oder wenn dies mindestens ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftliche beantragen, eine außerordentliche Genaralversammlung ein. Die außerordentliche Genralversammlung hat dieselben Befugnisse wie die ordentliche Genraralversammlung.
Die Einberufung sämtlicher Generalversammlungen geschieht durch den 1.Vorsitzenden oder im Behinderungsfall durch seinen Stellvertreter und zwar schriftlich mindestens acht Tage vorher. Die Beurkundung der Beschlüsse erfolgt im Protokollbuch des Clubs durch Unterschrift des Protokollführers und des 1.Vorsitzenden.
Mitgliederversammlungen finden nach Bedarf statt. Die Einladung zur Mitgliederversammlung muß nicht schriftlich erfolgen; zu ihr kann durch Aushang im Schaukasten des Clubs oder durch Bekanntmachung in den örtlichen Zeitungen eingeladen werdn.
Die Tagesordnung einer Mitgliederversammlung soll etwa enthalten:

1. Protokollverlesung der vorhergehenden Versammlung und deren Genehmigung,
2. An- und Abmeldungen,
3. Erledigung von Anträgen,
4. Mitteilung der amtlichen Bekanntmachungen und Zuschriften des Verbandes und andere Clubangelegenheiten,
5. Besprechnung von Clubangelgenheiten,
6. Ergänzungswahlen vorzeitig ausgeschiedener Vorstandmitglieder.

Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.
Die Beschlüsse der Versammlung werden grundsätzliche mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1.Vorsitzende. Die Mitgleiderversammlungen werden vom Vorstand einberufen. Über den Verlauf der Versammlung ist eine Niederschrift zu führen, die der Verfasser der Niederschrift zu unterzeichnen hat.

§ 12   Auflösung des Clubs

Die Auflösung des Clubs kann nicht erfolgen, solange sich noch mindestens zehn Mitglieder für den Fortbestand erklären. Ist die Auflösung in einer Mitgliederversammlung beschlossen worden, so erfolgt die Liquidation durch den Vorstand. Die auflösende Versammlung entscheidet über die Verwendung des Vermögens, das nach Deckung aller Verbindlichkeiten des Vereins vorhanden ist. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an den Deutschen Sportbund zur Aus- und Weiterbildung behinderter Sportler. Erst nach Ablauf eines Sperrjahres kann es ausgezahlt werden.
Dieser Beschluß kann nur mit Zustimmung des zuständigen Finanzamtes durchgeführt werden.

§ 13   Satzungsänderungen

Satzungsänderungen können nur von einer Mitglieder- oder Generalversammlung mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden, falls die Versammlung von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder besucht ist und die Satzungsänderung in der Tagesordnung der Versammlung angekündigt war.

Eine Änderung des § 12 Satz 1 ist nicht möglich.

Diese Satzung wird mit der Eintragung in das Vereinsregister wirksam.